Wer neu denkt, muss nicht neu bauen.
Genau das konnten wir beim letzten Clubabend des Nachhaltigkeitsclub Salzburg eindrucksvoll erleben.
Bei unserem Besuch des BILLY UP der Salzburg Wohnbau haben wir eindrucksvoll erleben dürfen, wie aus einem Bestandsgebäude durch kreative Planung, innovative Technologien und den Mut, Bestehendes weiterzudenken, ein richtungsweisendes Wohnprojekt entstehen konnte.
Carina Niederhauser von Salzburg Wohnbau brachte uns die Idee und Vision von BILLY UP näher. Spannend war insbesondere die Verbindung zum Bauhaus-Gedanken. Funktionalität und zeitloses Design mit der effizienten Nutzung von Ressourcen zu verbinden zeigt, dass gute Architektur auch heute noch von diesen Prinzipien profitieren kann.
Ebenso inspirierend war der Beitrag von Martin Gutmann von Baumit, der eindrucksvoll darlegte, wie 3D-Druck im Bauwesen den gezielten und ressourcenschonenden Einsatz von Beton ermöglicht. In einer Branche mit hohem Materialverbrauch eröffnen solche Innovationen bedeutendes Potenzial für einen suffizienten und verantwortungsvollen Umgang mit wertvollen Ressourcen.
Besonders bemerkenswert: Im BILLY UP wurden erstmals in Österreich 16 Nasszellen mittels 3D-Betondruck gefertigt. Gemeinsam mit dem Erhalt der bestehenden Gebäudestruktur konnten dadurch lt. Salzburg Wohnbau über 1000 Tonnen CO₂ eingespart werden.
Der Abend war ein schönes Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit dann besonders wirksam wird, wenn Bewährtes erhalten, Innovationen sinnvoll eingesetzt und neue Perspektiven zugelassen werden.
Vielen Dank an alle Beteiligten für die spannenden Einblicke und den wertvollen Austausch!


